Reisebericht vom Fincaurlaub auf Mallorca
Ich bin schon lange von der landschaftlichen Vielfalt und Schönheit Mallorcas begeistert und wollte die Baleareninsel unbedingt kennen lernen. Ich mietete eine wunderschöne Finca abseits des Trubels, um die ursprüngliche Seite von Mallorca kennen zu lernen und einen erholsamen Urlaub zu verbringen.
Mallorca stellt für mich immer noch die schönste Insel des Mittelmeeres dar. Hier kann man sich nicht nur vom Alltagsstress erholen, sondern auch einen aktiven Aufenthalt erleben, da die Insel viele historische Ortschaften, Berge und wunderschöne Steilküsten offenbart. Ich hatte bewusst eine Finca in dem östlich gelegenen Ferienort Manacor gewählt, um die ursprüngliche Seite von Mallorca kennen zu lernen. Hier sollte es bekanntlich traumhafte Strände, einsame Buchten und geheimnisvolle Tropfsteinhöhlen geben, die einen Urlaub sowohl erholsam als auch erlebnisreich gestalten. Nach meiner Landung in Palma nahm ich meinen Mietwagen in Empfang, den ich vorab gebucht hatte, um einen möglichst unabhängigen Aufenthalt zu verbringen. Meine Fahrt dauerte etwa eine Stunde, sodass ich bereits jetzt die traumhafte Kulisse von Mallorca aufsaugen konnte.
Am nächsten Tag nutzte ich zunächst die Gelegenheit, um auf meiner Terrasse zu frühstücken und die fantastische Aussicht zu genießen. Überall duftete es nach Gewürzen, daneben blickte ich auf hügelige und bewaldete Landschaften. Der Vorteil einer Finca war, dass ich mir meinen Urlaub frei gestalten konnte, ohne dabei von einem Reiseunternehmen abhängig zu sein. Für diesen Tag nahm ich mir einen Abstecher in die Innenstadt vor, um die prachtvolle Kirche Nostra Senyora dels Dolors zu besichtigen, die den Mittelpunkt des Ortes darstellt. Ich muss sagen, dass das Bauwerk sowohl von außen als auch von innen ein echtes Meisterwerk historischer Baukunst ist. Ein Museumsbesuch, um mehr über die Geschichte von Manacor zu erfahren sowie eine Besichtigung der umliegenden Windmühlen durften ebenfalls nicht fehlen. Abends entspannte ich am Strand und genoss mein erstes Bad im Mittelmeer.
Am nächsten Tag wollte ich die Tropfsteinhöhlen, die so genannten Drachen- und Angelhakenhöhlen besichtigen, für die Manacor so berühmt ist. Ich stellte fest, dass die Coves del Drac weitaus spektakulärer waren. Wir fuhren mit Booten in das Innere der Grotte und bekamen die beeindruckenden Tropfsteine und einen riesigen unterirdischen See zu Gesicht. Höhepunkt war ein Konzert, das die Akustik herkömmlicher Konzerthallen bei weitem in den Schatten stellte.
Den dritten Tag wollte ich für einen Ausflug in die nördlich gelegene Gemeinde Pollença nutzen, um von hier aus das Cap Formentor zu besuchen. Ich hatte zwar fast eine Stunde Fahrt vor mir, doch die Aussicht durfte ich mir einfach nicht entgehen lassen. Fast abenteuerlich war die asphaltierte Straße, die in Schlangenlinien hinauf zum Gipfel führte. Neben einem Leuchtturm fand ich eine gute Position, um weit über das Mittelmeer zu blicken, im Hintergrund war sogar die Baleareninsel Menorca erkennbar. Bevor ich zu meiner Finca zurückfuhr, legte ich einen Zwischenstopp in dem Hafenort Port de Pollença ein, um einen nicht weniger schönen Blick vom Kalvarienberg zu bekommen, der mittels einer steinernen Treppe bestiegen werden konnte. Im Hafen lagen zudem die exklusivsten Yachten vor Anker, die ich für einen Bootsausflug nutzen wollte. Erst kürzlich hatte ich meinen Tauchschein erworben und war gespannt, welche Artenvielfalt mich unter Wasser erwartete. Ich wurde nicht enttäuscht, die Flora und Fauna offenbarte eine Farbenvielfalt, die ich noch lange im Gedächtnis behalten sollte.
Mein Kurzurlaub auf Mallorca neigte sich dem Ende entgegen und ich wollte vor meinem Abflug die Hauptstadt Palma kennen lernen. Schweren Herzens verließ ich meine traumhafte Finca, die mir einen unvergesslichen Aufenthalt bescherte, um die wahrscheinlich schönsten Sehenswürdigkeiten von Mallorca zu besichtigen. Erstes Anlaufziel war die bombastische Kathedrale La Seu, die eine ungeheure Faszination auf mich ausübte. Die Architektur und außergewöhnliche Stilistik waren wirklich umwerfend. Ein Abstecher zur Festungsanlage Castell de Bellver und eine Shoppingtour in der Innenstadt konnte ich mir ebenfalls nicht entgehen lassen, bevor ich meine Heimreise antrat.
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19.03.2012
Doris L. aus Düsseldorf
Veröffentlicht am: 19.03.2012
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